März 30th, 2007
Das Essen gestern Abend war ganz lecker, aber der Wirt hatte wohl nicht mehr mit sechs Gästen gerechnet und so bestand die Grillplatte dann unter anderem aus einer geteilten Wurst. Das Internetcafe war diesmal richtig flott und es hat uns wiedereinmal gefreut, dass ihr unsere Seite so zahlreich besucht. Wenn ihr nix zu sagen habt, dann schreibt einfach „ich war hier“ damit wir sehen wer hinter den Hits steckt.
Heute ging es dann etwas früher los zu den Filmkulissen von Star Wars. Ich hatte einige Steinformationen erwartet, aber es war viel besser: Mitten in den Dünen (die Humphrey blendend gemeistert hat – Feuerprobe für die neuen Reifen bestanden!!) lag die Wüstenstadt Mos Esley (?) in denen der kleine Anakin aufgewachsen ist. Alles ein bisschen verfallen mittlerweile aber trotzdem sehr lustig alles bis dann die Landcruiser Armada einkehrte und einen Schwall Spanischer Pauschaltouristen über die Kulissen ergossen hat. Wir zogen es dann vor das Weite bzw. die Piste Richtung Straße zu suchen. Diese war leider mit die härteste Wellblechpiste, die wir je gefahren hatten. Dem armen Humphrey sind glatt die Augen raus gefallen als er das gesehen hat (siehe Bilder). Zurück auf der Straße ging es dann an die Überquerung des größten Salzsees der Sahara. Wirklich ein Erlebnis und wir mussten uns echt am Riemen reißen auf der Straße zu bleiben und nicht in auf den brettlebenen See rüberzuschwenken, aus dem mahnend schon einige Autowracks ragten.
Nun sind wir auf dem Campingplatz in Douz („Tor der Sahara“) auf dem sich fast nur Deutsche Off-Roader befinden. Kurz nach der Ankunft war der Spieltrieb dann doch zu groß und ich (Philipp) hab mir eine KTM von den Jungs ausgeliehen und bin ein bisschen spielen in die Dünenfelder am Stadtrand gefahren. Ich hätte es mir wesentlich schwerer vorgestellt so eine Maschine im Sand zu fahren aber auch wesentlich weniger anstrengend!!
Nach einer feinen warmen Dusche wird jetzt gekocht, soweit das möglich ist bei den Heerscharen an Mücken die uns umschwärmen. Während der Entstehung dieses Textes haben mich drei durch (!!) die Hose gebissen!!!
Morgen geht’s dann richtig steil in die Dünen rein und wir werden dann hoffentlich am Samstag Abend mit schönen Sand-Buddel Bildern aus Ksar Gilhane berichten können.
Gruß aus dem mittlerweile warmen Süden, eure Wüstenfüchse
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März 28th, 2007
dass ihr so zahlreich unsere Seite besucht und Comments hinterlasst. Wir freuen uns hier immer wie die Schnitzel wenn wir ins Web kommen!! Gruss eure Jungs aus dem Sueden
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März 28th, 2007
Nach einer elendig langen Session im Internetcafe (ich hoffe die Bilder haben euch gefallen!!) ging es dann gestern eigentlich relativ unspektakulär auf schönen Landstraßen Richtung Süden. Ein Highlight war die Autowäsche bei SHELL: Für 5TD wurde unser guter Humphrey wieder auf hochglanz geschrubbt, nachdem er soviel Salz auf der Autobahn nach Genua schlucken musste. Am Abend sind wir dann, nach längerer Suche, auf einem Campingplatz eingetroffen und haben dort eine Gruppe Deutscher kennengelernt. Ein Mann und eine Frau im Geländewagen und zwei Männer auf ihren Crossmotorrädern (KTM). Heute sind wir mit der Truppe eine Tour Richtung Algerien gefahren und haben uns eine Schlucht angesehen; ganz nett. Auf der Weiterfahrt zurück in die “Zivilisation” haben wir, bei Sandsturm, einen Salzsee überqueren müssen - sehr cool!!
Jetzt sind wir auf dem Campingplatz von Touzeur gelandet inmitten von Palmen und vieeelen Mücken. Wir wollen jetzt erstmal in die Stadt reingehen und dort was leckeres Essen gehen. Hoffentlich nimmt’s Allah nicht übel ;-), denn morgen gehts dann, nach der Besichtigung der Starwars Kulisse, engültig in die Wüste und dann hoffentlich auch endlich in den Sand!!
Bis bald, eure Wüstenfüchse
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März 26th, 2007
Nachdem die Fähre eigentlich um 17h ablegen sollte, waren wir dann doch recht froh, als wir um 22h endlich den Hafen von Genua verlassen hatten. Nach der Inspektion der Pullmannsitze im Schlafsaal trafen wir eine extrem gute Entscheidung: Wir nahmen eine Kabine für 18€ p.P. Eigentlich eine Vierbettkabine, aber mit den Tunesiern lässt sich ja reden ;-). Insofern hatten wir eine sehr geruhsame Überfahrt, obwohl uns in Anbetracht der langen Fahrzeit irgendwann die Nahrungsmittel ausgingen. Mannes hat sich tatsächlich dazu hinreißen lassen eine Dose Bundeswehr Grießbrei zu verspeisen!!
In Tunesien kamen wir um ca. 20:30 aus dem sehr problemlos abgelaufenen Zoll raus und haben uns auf die erfolglose Suche nach dem im Reiseführer beschriebenen Campingplatz gemacht. Als wir gegen 22h ein Pfadfinderlager wachmachten, haben wir uns entschlossen mit einem anderen Wüstenmobil auf einer freien Stellfläche am Meer zu campen.
Heute ging es an die Umrundung des „Cap Bon“. Wirklich sehr schön – wir haben uns irgendwo in Bayern im Frühling gewähnt. Eigentlich wollten wir Grotten besuchen, die aber leider wegen Einsturzgefahr geschlossen waren. Wären wir eine Stunde später gekommen hätten wir reingekonnt, aber es war gerade eine Kontrolle da ^^. Manche Dinge sind in allen Arabischen Ländern gleich ;-).
Der EC-Automat hat prima Geld ausgespuckt und auch sonst kommt uns Tunesien wesentlich westlicher vor als Marokko vor zwei Jahren. Wir werden sehen, ob sich dieser Eindruck weiter südlich halten wird.
Gegen 16h haben wir dann einen Campingplatz in Nabeul angesteuert und noch ein wenig an unserem Packsystem gearbeitet: Die (leeren) Benzinkanister sind jetzt auf dem Dach. Jetzt, nach dem Abendessen gehen wir noch in die Stadt und finden (bzw. für den Leser: haben gefunden) ein Internetcafe und setzen unsere Dateien ab.
Bis bald, dann wahrscheinlich bereits aus der Wüste, euer Martin und Philipp
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März 26th, 2007
Jetzt sitzen wir hier in Genua in der Warteschlange die dann irgendwann in vielen Stunden auf die Fähre führt. Daher finden wir jetzt endlich mal wieder Zeit um von den letzten Tagen zu erzählen. Gestern (Fr) stand ganz im Zeichen der Vorbereitung. Das Dachzelt musste auf Humphrey, die Sandbleche verzurrt und letzte Ausrüstung gekauft werden. Die Sandbleche hat der Mannes am Donnerstag von unserem eBay Händler abgeholt und dann bei einem Freund durchflexen lassen (waren 3m lang
).
Gepackt werden musste aber auch noch und so kam es dann, wie es bei uns zweien kommen musste: in der Nacht gegen zwölf waren wir dann soweit endlich unsere wohlverdienten 5h Schlaf anzutreten bis wir heute um 6h Richtung Süden abgefahren sind. In der Nacht hat es gut Schnee runtergehauen und so mussten wir mit unseren zu großen, nicht ganz StVo. konformen Sommerreifen die ersten zwei Stunden auf Schneematsch zurücklegen. In Genua angekommen erfuhren wir dann, dass unsere Fähre, die um 17h ablegen sollte noch nichteinmal angekommen sei. Dies war allerdings kein allzu großes Unglück, da wir, ähm, noch was vergessen hatten was noch organisiert werden musste (danke Nora und Simone für die Fahrzeugpapiere per Fax
).
Die restlich Zeit wurde dazu genutzt unser Dachzelt vollends einzurichten und ein bisschen Ordnung in unser Packsystem zu brigen. Wir können jetzt sogar den Rückspiegel benutzen!!
Beim Warten in der Schlange zur Fähre mit ca. 80% Geländewägen gröbsten Kalibers haben wir bereits Kontakte knüpfen und Routentipps sammeln können. Bis bald, eure Wüstenfüchse
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